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Französisch Austausch 2010 Unter dem unten angelegten Link können Sie sich die PowerPoint Präsentation vom geplanten Französisch Austausch 2010 nochmals ansehen. Die Präsentation wurde auf dem Elternabend gezeigt. Französisch Austausch 2010 (Rechtsklick, Ziel speichern unter...)
Viele Crepes in Ibbenbüren - die Marseillaise in Köln... Das war schon eine aufregende Woche, in der die Roncallischüler Besuch aus Frankreich ( Avallon/ nahe Dijon) bekamen. Fast 30 Schüler der Jahrgangsstufe 7 hatten sich bereit erklärt, einen „corres“ aufzunehmen und eine Woche deutschen Alltag mit ihm zu teilen . Wer sich so entschieden hatte, dem standen natürlich einige Veränderungen ins Haus und man musste vielleicht einmal eine private Trainingsstunde im Nachmittag ausfallen lassen. Aber es gehört auch etwas Mut dazu, die gewohnten täglichen Wege zu verlassen und mit einem Gast aus einem Nachbarland etwas ganz Anderes zu erleben. Und von diesen Erlebnissen gab es genug: So zeigte man den französischen Gästen nicht nur das nähere Schulumfeld und fuhr beispielsweise nach Münster und Osnabrück, sondern auch der Besuch in Köln war ein gelungener Ausflug. Hier standen neben der Besichtigung des Sportmuseums und des Kölner Doms natürlich auch ein Abstecher in die Glockengasse zum Stammhaus der 4711-Produktion auf dem Programm. Dieses Haus hat seit der Zeit der ehemals französischen Besatzung seine Hausnummer als Markenzeichen für ein weithin bekanntes Parfum behalten. Stündlich spielt man in Erinnerung an vergangene Zeiten genau an dieser Stelle mitten in Deutschland die Marseillaise ab. Nicht selten finden sich deshalb zur vollen Stunde einige Besucher aus Frankreich ein und erfreuen sich an diesem Glockenspiel. Aber auch vor Ort in Ibbenbüren konnten Franzosen und Deutsche zeigen, dass es nicht schwierig sein muss gemeinsame Interessen zu entwickeln bzw. an einem Strang zu ziehen. Deshalb war es für die Gäste aus Avallon auch keine Frage, sich beim diesjährigen Roncalli-Basar tatkräftig einzusetzen und durch den Verkauf ihrer typisch französischen Crêpes war in kurzer Zeit ein beachtlicher Geldbetrag eingenommen worden, den die Gäste selbstverständlich den Roncalli-Schulprojekten zur Verfügung stellten. Die Wochenenden wurden in den Familien sehr unterschiedlich gestaltet: Von der Kegeltour, der privaten Familienfeier bis zu den Besuchen des Preussag-Kraftwerks, einem Abstecher in die kleine Idylle von Tecklenburg und dem benachbarten Teutoburger Wald stand vieles auf dem Programm. Von Tag zu Tag verschwanden die Hemmungen aufeinander zuzugehen und viele deutsche Gasteltern hatten ihre jungen Besucher schnell ins Herz geschlossen und waren geradezu begeistert von ihnen. So war es ein recht rührender Abschied, der dann nach einer Woche auf dem Roncalli-Schulhof stattfand. Die Gäste wurden von Eltern und Schülern mit Applaus auf ihre Reise nach Frankreich entlassen. Natürlich gibt es im nächsten Jahr ein Wiedersehen und alle sind schon gespannt auf das Programm, das dann die Jungen und Mädchen der Roncalli-Schule erwartet. Sicher ist, dass es einen Abstecher nach Paris geben wird, denn Avallon liegt gut eine Zugstunde von der Hauptstadt entfernt . In diesem Sinne: Vive l` amitié allemande -française!!!
Dans la cuisine... Französischunterricht einmal anders... Der 10fs Kurs war bei seiner Lektüre im aktuellen Französischbuch auf ein leckeres, französisches Rezept gestoßen. Das Ausprobieren dieses Rezeptes sah man als Chance, einmal Theorie und Praxis miteinander verschmelzen zu lassen. Deshalb machte man sich auf den Weg, kaufte diverse Zutaten ein und fand sich am nächsten Morgen nicht im Kursraum, sondern in der Schulküche ein. Voller Tatendrang ging es an die Arbeit und es entstanden in sehr kurzer Zeit drei leckere Gerichte: Ein französisches Käsegebäck ( Rezept s. u. ) Verschiedenste Crêpesorten Eine leckere Mousse au chocolat. Da viele Schüler/Innen auch an der Hauswirtschafts-Ag der Schule teilnehmen, ging ihnen das Kochen und Backen leicht von der Hand. Zudem bietet die Schule eine AG an, in der ausschließlich französische Rezepte gekocht und zubereitet werden. Sicher eine spannende Alternative, sich Frankreich auch einmal von dieser Seite zu nähern. Zum Beweis, dass es allen viel Spaß gemacht hat und wirklich köstlich schmeckte, hier nun einige Fotos. Für den Fall, dass man Hunger bekommen hat, hier nun das Rezept: Les gougères au fromage: Käsegebäck: Un quart de litre d `eau Ein Viertel Liter Wasser 150 g de beurre 150g Butter 250g de farine 250 g Mehl 4 œufs 4 Eier 150g de fromage ( gruyère) 150 g Käse un peu de blanc d`œuf ein wenig Eiweiß 25g de fromage râpé 25 g geriebenen Käse du sel et du poivre etwas Salz und Pfeffer Faites boullir l`eau et le beurre Wasser und Butter zum Kochen bringen Ajoutez la farine et mélangez Mehl hinzufügen, vermischen Mettez les œufs et fouettez la pâte Eier hinzufügen, Teig schlagen Ajoutez le fromage coupé geraspelten Käse hinzufügen Mettez la pâte en petit tas sur le moule in kleinen Haufen auf Backblech legen Mettez du blanc d`œuf sur les petits tas de pâte. Mit Eiweiß bestreichen Saupoudrez de fromage rapé et de poivre. Mit Käse bestreuen, Salz u. Pfeffer Faire cuire ( 250°C), 30 minutes 30 Minuten bei 250°C backen Bon appétit!!!
Bilder vom Austausch
Bilder vom Austausch in Vannes:
Bilder vom diesjährigen Frankreichaustausch:
Preisverleihung in Berlin: Roncalli-Schülerinnen erzielen dritten Platz beim Wettbewerb des Deutsch-Französischen Jugendwerkes Die Roncalli-Schülerinnen Kristina Hopfauf, Sarah Kolkmann und Annina Marek waren zusammen mit ihrer Lehrerin Frau Mosler-Romero auf Einladung des deutsch-Französischen Jugendwerkes zur Preisverleihung des Zeitungsprojektes am vorletzten Januarwochende in Berlin. Die IVZ berichtete in ihrer Ausgabe vom 26. Januar ausführlich über diese Veranstaltung: Europabaum trägt Früchte: Erfolg für Roncalli-Schüler Von Christoph Boll Ibbenbüren/Berlin. Ein wenig zögerlich kommen Annina Marek, Kristina Hopfauf und Sarah Kolkmann die breite Treppe herunter. Stolz, aber auch etwas verlegen gehen die drei Schülerinnen der Roncalli-Realschule mit ihrer Lehrerin Ingrid Mosler-Romero auf Max Claudet, Präsident des Deutsch-Französischen Jugendwerkes (DFJW), seine Stellvertreterin Dr. Eva Sabine Kuntz, die französische Journalistin Eliane Evrard und Eva Kästner von der Robert Bosch Stiftung zu. Von ihnen erhalten sie im DFJW-Haus in Berlin den dritten Preis im Wettbewerb "Jugend und Europa - Schüler machen Zeitung", den die Schülerinnen der Roncalli-Realschule in Ibbenbüren zusammen mit drei Mädchen der Partnerschule Diwan im französischen Plésidy gewonnen. Urkunden und Büchergutscheine sowie der Applaus der Anwesenden sind die äußere Anerkennung für den Artikel "Europa muss wachsen wie ein Baum", den die Gruppe am 14. Juni vergangenen Jahres in der Ibbenbürener Volkszeitung (IVZ) veröffentlichte. Darin berichten die Mädchen über ein deutsch-französisches Theaterstück, das sie gemeinsam aufgeführt haben. Das Stück basiert auf der zweisprachigen Erzählung "Der Europabaum", die die Jugendlichen selbst umgeschrieben haben. Die Aufführung wurde zudem auf Video aufgenommen. "Die Jury lobte die Initiative der Jugendlichen sowie ihre kreative Arbeit", heißt es in der Preisbegründung. Die stellvertretende DFJW-Generalsekretärin Kuntz sprach von einem "Multimedia-Projekt". 33 Schulpartnerschaften haben mit mehr als 1300 Schülern an dem Wettbewerb teilgenommen, den DFJW und Robert Bosch Stiftung im Schuljahr 2004/2005 ausgelobt haben. 30 deutsche und französische Zeitungen, darunter die IVZ, veröffentlichten die von den Jugendlichen verfassten Artikel. Die Preisverleihung ist der formale Höhepunkt eines viertägigen Berlin-Aufenthaltes rund um den 22. Januar, den Jahrestag der Unterzeichnung des so genannten Elysée-Vertrages, der 1963 die deutsch-französische Freundschaft begründete. Zum Rahmenprogramm gehören auch der Besuch eines Rock- und Pop-Konzertes mit deutschen und französischen Bands sowie eine Besichtigung des Bundestages. Die gemeinsamen Tage in der bitterkalten Hauptstadt schweißen die Roncalli-Schülerinnen noch enger zusammen mit den drei jungen Französinnen, die von der Lehrerin Martina Temme-Plet betreut werden, die gebürtig aus Ibbenbüren stammt. "Das ist wirklich eine Belohnung", freut sich Ingrid Mosler-Romero über den Preis. Den hat die Gruppe gewonnen, obwohl sie quasi nur als Ausnahme am Wettbewerb teilnehmen durfte. Denn weder erfüllten die Schüler das Mindestalter von 16 Jahren, noch lernten sie bereits im dritten Jahr Französisch. Aber die Umsetzung der Forderung, dass konkrete Projekte verwirklicht werden müssen, die über einen touristischen Schüleraustausch deutlich hinausgehen, überzeugte die Ausrichter. Und den Siegern gibt der Preis Elan für eine zweite Auflage. In Zukunft werden wir das auf alle Fälle wieder machen. Und wir haben auch schon Ideen", so die beiden Lehrerinnen. (IVZ 26-01-06)
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