Schuljahr 2008/09

                      Glänzende Absolventen: Roncalli-Realschule entlässt 83 Schüler

 

-vie- Ibbenbüren. Bei so viel Freude glänzte auch schon das eine oder andere Auge der stolzen Eltern und Angehörigen, und manchmal auch einiger Schüler. Was nichts machte: Schließlich hatten sich die 83 Roncalli-Realschüler, die am Freitag ihre Realschullaufbahn beendeten, ein passendes Motto gewählt: „Sonnenbrillen auf - die Glanzschüler kommen“, wie Elternvertreter Christian Hackmann anmerkte.
„Das fand ich erst sehr ungewöhnlich“, sagte Schulleiter Frank Vosse zum Abschied im pädagogischen Zentrum, wo eine riesige rote Brille aus Pappmaschee als Deko stand. Aber bei längerem Nachdenken habe er es verstanden: Die Brille symbolisiere die Wahrnehmung, und es sei wichtig, „einen möglichst objektiven Blick auf die Wirklichkeit zu haben“. Die Schule konnte den Kindern und Jugendlichen in den vergangenen Jahren helfen, die rosarote Brille abzunehmen, sich wie mit einer Sonnenbrille vor Blendern zu schützen, den Blick durch ein Vergrößerungsglas zu werfen und die Augen für die Schönheit der Schöpfung zu öffnen: „Wenn die Schule in diesem Sinne für Euch eine Sehhilfe war, dann haben wir einiges erreicht“, sagte Vosse. „Lass dich nicht blenden, gehe deinen Weg“, war die Feier überschrieben.

Einiges erreicht hatten auch die Schüler, die den Tag mit einem ökumenischen Gottesdienst mit Schulseelsorgerin Anne Severin und Pastorin Irmtraud Rickert begannen: 58 der 83 Absolventen haben die Qualifikation für die gymnasiale Oberstufe erworben. „Das ist eine stolze Zahl“, meinte Vosse.

Schulpflegschaftsvorsitzender Hackmann bezog sich auf den Glanz der Schüler: Metall könne glänzen, ebenso Edelsteine sagte er. Aber er habe vor einiger Zeit unbehandelte Edelsteine gesehen. „Sie haben mich nicht sehr beeindruckt. Und doch - ebenso wie die Schüler vor ihrer Laufbahn - hätte die Eigenschaft des Glänzens schon darin gelegen. Es habe nur Behandlung, die Schule, gefehlt.

Patrick Hebbeler und Anna Roeßmann, die als Vertreter der Absolventen den Dank nicht nur an Lehrer und Eltern, sondern viele andere Menschen aus dem Schulalltag richteten, überreichten ein Bild der Jahrgangsstufe an den Schulleiter.

Die Klassenbesten wurden mit einem Buchgutschein ausgezeichnet: Wiebke Jansing aus der 10a, Katrin Imping und Lisa Mückler aus der 10b sowie Sabrina Eißing aus der 10c.

Einen ganz besonderen musikalischen Rahmen baute neben dem Bläserensemble auch die Schulband rund um die Entlassfeier. Mit teils rockigen, teils poppigen Klängen sicherten sie sich fast so viel Applaus wie die Schüler, die ihre Zeugnisse bekamen. Das Orchester hatte dem Gottesdienst mitgewirkt.
Und wie groß die Freude über das erreichte war, das ließ sich aus den Gesichtern der 83 frisch gebackenen Ehemaligen als sie zum Schluss ihr Abschlusslied sangen. Zu den Klängen von „Pokerface“ (Lady Gaga) schmetterten sie „Ab-, Ab-, Ab- Abschluss - 2009“.

Quelle: www.ivz-online.de vom 21.06.09,VON TOBIAS VIRTH, IBBENBÜREN


                                                             Absolventen 2009

 

 


                                                                   Planetenweg


                                                  Deutsch-französischer Austausch

 


                                      Planetenweg an der Roncalli - Realschule

 

Am Dienstag, 09.06.2009 wurde der Planetenweg an der Roncalli Schule eröffnet. Dieser Planetenweg ist Teil des Tecklenburger Sonnensystems mit der Sonne als Zentrum auf dem Bismarckturm, Am Weingarten 43, Tecklenburg. Die Durchmesser der Sonne und der Planeten sind im gleichen Maßstab 1:500.000.000.

 

Die Entfernungen zur Sonne sind 100-mal kleiner dargestellt. Daher hat der Neptun, für das Tecklenburger System - hier auf dem Dach der Schule -, den gleichen Durchmesser (ca. 10 cm) wie in unserem Modell des Sonnensystems.


  • Sonne –

Durchmesser 1.400.000 km

- im Modell 280 cm

Oberflächentemperatur ca. 5.000°C – 6.000°C



  • Merkur –

Abstand zur Sonne 57.900.000 km

- im Modell, hier 115 cm,                  Tecklenburg 115,8 m

Durchmesser 4.848 km

-im Modell 1 cm

Oberflächentemperatur +427°C / -212°C



  • Venus –

Abstand zur Sonne 108.200.000 km

- im Modell, hier 216 cm                     Tecklenburg 216,8 m

Durchmesser 12.104 km

- im Modell 2 cm

Oberflächentemperatur ca. 450°C



  • Erde -

Abstand zur Sonne 150.000.000 km

- im Modell, hier 300 cm                    Tecklenburg 299,2 m

Durchmesser 12.752 km

- im Modell 3 cm

Oberflächentemperatur +58°C / - 88°C



  • Mars –

Abstand zur Sonne 297.000.000 km

- im Modell, hier 455 cm                    Tecklenburg 455,8 m

Durchmesser 6787 km

-im Modell 1 cm

Oberflächentemperatur +40°C / -130°C



  • Jupiter –

Abstand zur Sonne 778.300.000 km

- im Modell, hier 1557 cm                  Tecklenburg 1556,6 m

Durchmesser 142.800 km

- im Modell 29 cm

Oberflächentemperatur - 120°C



  • Saturn –

Abstand zur Sonne 1.427.000.000 km

- im Modell, hier 2854 cm                  Tecklenburg 2854 m

Durchmesser 120.000 km

- im Modell 24 cm

Oberflächentemperatur - 180°C



  • Uranus –

Abstand zur Sonne 2.869.600.000 km

- im Modell, hier 5740 cm                  Tecklenburg 5739,2 m

Durchmesser 51.200 km

- im Modell 10 cm

Oberflächentemperatur - 210°C



  • Neptun –

Abstand zur Sonne 4.504.000.000 km

- im Modell, hier 9000 cm                  Tecklenburg 9008 m

Durchmesser 49.560 km

- im Modell 10 cm

Oberflächentemperatur - 220°C




Berufsinformationsabend

26. Mai 2009

 



 

Abschlussveranstaltung vom Projekt

 

"Abschied und Ankommen"

 

 
Bevor die 50 Teelichter erlöschen wird eine große Kerze daran entzündet, die als Zeichen der Anteilnahme nach Winnenden geschickt werden soll. Foto: (Achim Giersberg)
 

Erzählungen von Tod und Leben

Ibbenbüren/Kreis Steinfurt - Von „Augenblicken, die die Welt verändern“ erzählt Christina, von „den Engeln unter den Menschen“, die sie im „Haus Hannah“ gesehen habe. Clara fragt, ob „Sterben Sinn des Lebens“ sei und ob im Paradies wirklich „immer die Sonne scheint?“. Nicole schildert aus der Ich-Perspektive die herzergreifende (fiktive) Geschichte einer „dreifachen Mutter“, die an Krebs stirbt. „Todesgedanken im Bus“ oder „Alles nur aus Liebe“ heißen andere tieftraurige Mini-Dramen.

Sicher, manches streift den Kitsch, anderes kommt im blumigen Betroffenheitsjargon daher, wieder anders klingt fast predigthaft. Und doch: Ihre Wirkung verfehlen die Texte, die die Schülerinnen und Schüler bei dieser Abschlussveranstaltung des Projekts „Abschied und Ankommen“ ( siehe „zum Thema“) vortragen, nicht. Im Innenhof der Roncalli-Realschule in Ibbenbüren drängen sich Schüler. die aus dem ganzen Kreis gekommen sind, auf den engen Sitzreihen. Konzentriert hören sie zu, wenn die Texte vorgetragen werden. Mit am eindrucksvollsten, weil nüchtern und ohne Pathos wiedergegeben, kommt ein Interview rüber, das Schüler einer zwölften Klasse der Gesamtschule Saerbeck mit einer sterbenden Bewohnerin des Hospizes „Haus Hannah“ geführt haben. „Das Leben hier ist super“ zitieren sie „Monika M“. die ganz offen antwortet auf all die Fragen über Tod und Sterben, die man normalerweise sich nicht traut zu fragen, wie etwa: Was empfinden sie, wenn sie an ihre Beerdigung denken?

Ein großes Holzkreuz und 50 brennende Kerzen, zur Kreuzform zusammengestellt, sind Blickfang. Am Ende, bevor die Kerzen gelöscht werden, entzünden Schüler eine große Kerze daran, die sie als Zeichen ihrer Anteilnahme nach Winnenden schicken wollen, so wie sie überhaupt diese Abschlussveranstaltung den Opfern des Amoklaufs von Winnenden gewidmet haben. Daran erinnert auch Schirmherr Thomas Kubendorff, als er davon spricht, dass auch bei jungen Menschen der Tod ein Thema sei. Er selber denke dabei daran, wie schwer es gewesen sei in der siebten Klasse den Unfalltod eines Mitschülers zu verarbeiten. Damals habe man noch weniger über den Tod gesprochen als heute. Gut sei es, dass das Projekt zur Enttabuisierung des Themas beitrage. Und natürlich lobt er die Hospiz-Bewegung, das ehrenamtliche Engagement dahinter, aber auch die professionelle (und vom Kreis finanziell unterstützte) Arbeit, die dem „Haus Hannah“ als einzigem stationären Hospiz im Kreis einen „exzellenten Ruf“ eingetragen habe.

In einer kleinen Gesprächsrunde kommen Projekt-Beteiligte zu Wort, Lehrer Tobias Witte erzählt, wie jeder Schüler einen Gegenstand mitgebracht habe, der ihn an eine verstorbene Person erinnert und wie sich daraus ganz schnell Gespräche entwickelt hätten. Christiane Hüer, Leiterin von „Haus Hannah“ gesteht den Stress ein, den es auch gegeben habe, aber auch das „Gänsehaut-Feeling“ das ein riesengroßer Blumenstrauß verursacht habe, den Schüler ins Hospiz geschickt hatten.

Thomas Meurer, Professor für Katholische Theologie an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe, spricht in einem „geistlichen Impuls“ über die Standardfrage „Bist Du gut angekommen?“, die erst den Abschied vollende, weil sie die Ankunft einbeziehe. Das Bild vom Tod als Wagnis und große Reise finde sich bei den alten Ägyptern genauso wie im Heino-Lied, führt er aus , geht auf die etwas komplizierte Idee einer Gleichzeitigkeit von Tod und Leben ein und schlägt den Bogen zurück zur christlichen Grundüberzeugung von einer „guten Ankunft der Toten.“

Dechant Wolfgang Benden, Vorstand der Stiftung St. Josef Emsdetten und Träger für das Hospiz, hofft schließlich darauf, dass das Projekt den Einsatz für ein „menschenwürdiges Sterben“ weiter befördern möge. „Den Tagen mehr Leben geben, auch den letzten Tagen“, darauf komme es an.

Bei soviel Sprechen über Tod und Trauer ist es Schirmherr Landrat Kubendorff, der daran erinnert, wie schön doch auch das Leben sein kann. Nach der kommenden Karwoche wünsche er allen ein fröhliches Osterfest - das kommt an bei den Schülern, die zwei Stunden lang brav ausgehalten haben, doch die jetzt nach draußen stürmen - endlich ins Leben, das diesmal sogar so sonnig ist wie selten.

Quelle: www.ivz-online.de, vom 03.04.09 von ACHIM GIERSBERG, Steinfurt

 

Die unten stehenden Fotos schoss: Otto Nienhoff


  
   
   
   
 
   
 
   
  

 


 


 



Theaterpremiere der Ibbenbürener Roncalli-Realschule

 

Ibbenbüren. Es müssen nicht immer die Klassiker sein, auch Tiefgründiges ist keineswegs stets gefragt, vor Allem bei den Jüngeren nicht: „Das Geisterschloss“, das am Samstag eine gelungene Premiere im Foyer der Roncalli-Realschule erlebte, punktete beim Publikum mit ganz anderen Qualitäten.


Spannung und Witz, dazu ein gelungenes Bühnenbild und liebevoll gestaltete Kostüme ließen die leicht verständliche Geschichte zu einem besonderen Erlebnis für die zuschauenden Eltern, Geschwister, Großeltern und Mitschüler der mehr als 40 Akteure werden. Zuvor hatte die Schulband unter der Leitung von Norbert Fabritius die Wartezeit bis zum Beginn des Stückes musikalisch überbrückt.

Schon einmal war „Das Geisterschloss“ in der Roncalli-Schule aufgeführt worden: 1998 hatte Michael Kneisel, Lehrer und Leiter der Theater-AG, sein von ihm selbst geschriebenes Stück inszeniert. Diesmal sei es jedoch aufgrund der verbesserten technischen Möglichkeiten – insbesondere im Bereich der akustischen Effekte – etwas verändert gegenüber der Erstaufführung, verrät Kneisel.

Fast ein Jahr lang (seit den Osterferien des vergangenen Jahres, mit Unterbrechung in den Ferien) hatte die Theater-AG – bestehend aus Jungen und Mädchen der fünften bis siebenten Klassen – unter der Leitung von Michael Kneisel und Sonja Röttering für das Stück geprobt.

Nach so viel Arbeit, bei der auch die Eltern ihren Teil leisteten, indem sie für die Requisite und zum Teil für die Kostüme sorgten, aber auch zusätzliche Fahrten zu den Proben nicht scheuten, bleibt es natürlich nicht bei einer einmaligen Aufführung: Nach der Premiere am Samstag wurde das Stück einen Tag später erneut vor Eltern und Freunden aufgeführt, außerdem wird es am Donnerstag anläßlich der Weiberfastnacht eine weitere – schulinterne – Aufführung geben.

Der Inhalt des „Geisterschlosses“ ist kurz erzählt: Nach dem Tode des Besitzers von Schloss Kilkenny, tief im schottischen Hochland gelegen, möchte die Erbin das Anwesen so schnell wie möglich verkaufen – sehr zum Ärger von Prinzessin Viktoria, die als Geist mit ihren Freunden, dem Wikingerkönig Hägar und dem Pharao Ramses, auf dem Familiensitz lebt.

Schon bald spukt es gewaltig, denn es gilt, unliebsame Umbauten des ehrwürdigen Schlosses zu einem modern-kitschigen Hotel zu verhindern, einen Filmdreh zu sabotieren und ein Einbrecherduo, welches sich das Schloss als Versteck gekauft hat und nun ein Gruselkabinett im alten Gemäuer einrichtet (und damit unliebsame Menschenmengen anlockt) zu vertreiben.

Allerlei kuriose und überspannte Figuren geben sich auf der weitgefächerten Bühne, die fast das halbe Foyer umfasst, die Hand: Die zickige Schlosserbin, der genervte Regisseur mit seinem noch genervteren Filmteam, der italienische Filmstar Riccardo (dieser wird dem Publikum wohl durch seine außerordentlich gelungene Darstellung und seinen überzeugend vorgetragenen italienischen Akzent, mit dem er für manchen Lacher sorgte, nachhaltig in Erinnerung bleiben), das ungleiche Gaunerpärchen, dessen einer Teil ein Ausbund an menschlicher Dummheit ist (ebenfalls eine gelungene Darstellung), oder auch die eifrigen Bobbys, die zur Unterstützung Scotland Yards an den Tatort eilen und dort schließlich die beiden Mitglieder der „Gummibärchenbande“ ordnungsgemäß (wenn auch mit magischer Hilfe) verhaften können.

Quelle: www.ivz-online.de, vom 16.02.09 von CLAUDIA LUDEWIG

 



  
  

 



21 Kolleginnen und Kollegen der Roncalli Schule besuchten Rom

 

Ein große Fahrt wurde für 21 Kolleginnen und Kollegen der Roncalli Schule wahr. Die "Teacher Tours" Reisegruppe war in der Zeit vom 24.01.2009 - 26.01.2009 in Rom. Rom ist eine wunderbare Stadt, mit sehr viel Flair und vielen verschiedenen Kulturstätten. Es gab für uns Reisende viele neue Eindrücke und Perspektiven.

 

Die Rundgänge durch die Stadt Rom haben uns über berühmte Plätze und Straßen, wie dem Pizza Fernesa, Campo dei Fiori und Videi Coronari gebracht. Die schönsten Plätze der Altstadt haben uns genau so stark beeindruckt, wie das Phantheon, ein formvollendeter Kuppelbau in mitten der Altstadt von Rom. Der grandiose Vier-Ströme-Brunnen von Bernini oder das Forum Romanum haben einige Mitreisende sprachlos werden lassen. Einige andere Reisende werden die Aussicht auf der Kuppel des Petersdoms nicht vergessen. Die Aussicht auf der obersten Plattform der Kuppel war wirklich atemberaubend. Alle Reisenden waren von der Rom Tour begeistert und freuen sich schon auf die nächste gemeinsame Fahrt.  

 

"Anderer Orten muß man das Bedeutende aufsuchen, hier werden wir davon überdrängt und überfüllt. Wie man geht uns steht, zeigt sich ein landschaftliches Bild aller Art und Weise, Paläste und Ruine, Gärten und Wildnis, Fernen und Engen, Häuschen, Ställe, Triumphbögen und Säulen, oft alles zusammen so nah, daß es auf ein Blatt gebracht werden könnte. Man müßte mit tausend Griffeln schreiben, was soll hier eine Feder! und dann ist man abends müde und erschöpft vom Schauen und Staunen." Goethe in Rom 7. November 1786

 

  
  
  
  

 


 

Eröffnung der Schülerbücherei

 

Heute, am 27.01.09, ist es endlich soweit! Nachdem der Literaturkurs fleißig gearbeitet hat, können nun wieder Bücher ausgeliehen werden.

Die Schülerinnen und Schüler aller Klassen wurden im letzten Halbjahr befragt, was sie am liebsten lesen und welche Bücher sie gerne in der Bücherei hätten.

Daraufhin konnten dank einer großzügigen Spende des Fördervereins der Roncalli-Schule viele aktuelle Sachbücher, neue Jugendbücher, Romane usw. angeschafft werden, die nun neben den schon vorhandenen Büchern zum festen Bestand gehören. Es gibt viel Interessantes zu entdecken!

Die Bücherei ist an jedem Schultag in der 1. und 2. großen Pause geöffnet.

 

Lesen macht das Leben schön!!! Lesen gefährdet die Dummheit!!!

 

In diesem Sinne viel Spaß beim Lesen!

 


                                                                                    Euer Literaturkurs

 
 

 

Aktionstag zum Thema Europa

 

 Quelle: Ibbenbürener Volkszeitung, vom 22.Januar 2009 


 

Die ersten Streitschlichter an der Roncalli Schule

 

Seit Mittwoch, den 14. Januar 2009 hat die Roncalli Schule die ersten ausgebildeten Streitschlichter. Die Streitschlichterausbildung fand im letzten Jahr durch Frau Haje statt.

Folgende Schülerinnen und Schüler haben die Streitschlichterausbildung erfolgreich abgeschlossen: Tobias Bischoff, Rica Hage, Fabian Helmig, Ann Sophie Matzat, Nico Richter, Maike Schaphaus, Marvin Schwarzer, Nicole Sollich, Franziska Stallmeyer und Marvin Ungruhe.

Ihnen wurde am Mittwoch eine Urkunde für die erfolgreiche abgeschlossene Streitschlichterausbildung von Herrn Vosse überreicht. Herr Vosse wies in seiner Ansprache darauf hin, dass er froh sei, nun auch Schülerinnen und Schüler zu haben die kleinere Streitigkeiten zwischen Schülern klären bzw. vermitteln könnten. Allen Streitschlichtern wünscht das Redaktionsteam viel Erfolg bei den neuen Aufgaben.



Mitreißendes Konzert in der Ibbenbürener Roncalli-Realschule

 

Ibbenbüren. Selten verriet ein Aufführungsort schon soviel über die Veranstaltung wie das Pädagogische Zentrum der Roncalli-Schule. Dort fand am Freitag ein mitreißendes Schülerkonzert statt. Und pädagogisch wertvoll war es auch.

Das Orchester, die Schulband und die Bläserklasse 6 spielten „Musik im Advent“. Bereichert wurde der ohnehin vielseitige Abend mit einer Aufführung der Theater-AG, zu der auch Schüler der Klassen 5 gehören, sowie mit solistischen musikalischen Darbietungen.

Wie selbstverständlich gesellten sich die Musiklehrer und Leiter der Musikgruppen, Norbert Fabritius und Bernd Isermann, je nach Bedarf mit ihren verschiedenen Instrumenten zu den jungen Musikern und spielten auch mal ein Weihnachtslied solistisch (Fabritius: Trompete, Isermann: Klavier).

Die jungen Instrumentalisten der Roncalli-Realschule unterhielten die Zuhörer bestens. (Foto: Sunhild Salaschek)

  

Nicht alles Dargebotene war adventlich. Schulleiter Frank Vosse meinte bei seiner Begrüßung, es sei einfach zu schade, den Eltern und Freunden der Schule die Musik vorzuenthalten, die die Schülerinnen und Schüler schon zu Beginn des (Schul-) Jahres erarbeitet hatten. Deshalb begeisterten die Ensembles die Hörer des bis auf den letzten Platz gefüllten Pädagogischen Zentrums vor dem großen Tannenbaum und der wunderschönen Krippe zunächst mit „Hungarian Goulash“ (Orchester), „The Scientist“ (Schulband) und „Hard Rock Blues“ (Bläserklasse 6). Die pointierten Rhythmen solcher Stücke machten den Spielern offensichtlich besonderen Spaß und rissen das Publikum von Anfang an problemlos mit.

Das Spiritual „When the Saints Go Marching In“ bildete den idealen Übergang von bewegten weltlichen zum besinnlicheren Teil des Abends. Neben tollen Stücke für Blasinstrumente mit Vokaleinlagen, E-Gitarre, Keyboard und Klavier sorgten in der zweiten Stunde auch Streichinstrumente und ein kleines Theaterstück (Einstudierung: Sonja Röttering und Michael Kneisel) für weihnachtliche Stimmung. Kneisel hatte die vergnügliche Geschichte „Frählächä Wähnächtän“ von Sonja Bode-Schumann eigens für seine Schülerinnen und Schüler erweitert und als Rollenspiel umgeschrieben. Das war nicht nur höchst amüsierlich, sondern für Kinder und Eltern gleich erzieherisch. Und so mancher dürfte danach den guten Vorsatz gefasst haben, mehr Zeit mit seinen Kindern zu verbringen und etwas weniger zu „tolofonoron“. Während die Eltern noch über das Gesehene nachsannen, leuchteten die Gesichter der Schülerinnen und Schüler vor lauter Spielvergnügen.

Auf das erneute Glanzlicht, das junge Streicherinnen mit Liedern wie „Alle Jahre wieder“ setzten, folgte zum Ausklang „O du fröhliche“ als gemeinsames Lied aller Gruppen und des Publikums. Ein äußerst gelungener (Schul-)Abend mit Kulturgenuss.

 

Quelle: www.ivz-online.de, vom 14.12.08 von DR. SUNHILD SALASCHEK

 

 


 

Internet und Handy

Die Power-Point-Präsentation vom Medienpädagogen und Referenten des Abends Herrn Cresnar können Sie sich unter dem nachgeschalteten Link ansehen.



Ibbenbürener Eltern informierten sich über "Internet und Handy"

Ibbenbüren. Die Roncalli-Realschule veranstaltete einen Informationsabend für Eltern zum Thema „Internet und Handy“. Referent war der Medienpädagoge Leo Cresnar von der Jugendbildungsstätte Tecklenburg. Schulleiter Frank Vosse begrüßte die Eltern und erläuterte die Motivation der Schule, in Kooperation mit dem Adolf-Grimme-Institut aus Marl, einen solchen Informationsabend für Eltern anzubieten. Die rasche Entwicklung der Medien Handy und Internet sei erstaunlich. Oft habe man als Elternteil wenig Ahnung davon, was die Kinder mit diesen Medien machen.

Das zu ändern war an diesem Abend das Anliegen von Leo Cresnar. Nachdem sich gezeigt hatte, dass fast alle Eltern hauptsächlich wegen des Aspekts Internet gekommen waren, ging der Medienpädagoge nur kurz auf Handyverträge und Prepaidkarten, Klingeltöne und das Handy als Statussymbol ein.

Der Schwerpunkt wurde auf das Internet und seine Gefahren für die Kinder und Jugendlichen gesetzt. Die zahlreich erschienenen Eltern brachten sich hier auch kritisch ein.

Besonders stand die Verbreitung von Bildern und Videos im Internet im Vordergrund. Leo Cresnar warnte davor, zu persönliche Bilder ins Internet zu stellen, denn „was einmal im Internet ist, bleibt immer drin“, erläuterte er. Jeder könne auf ein Bild oder ein Video im Internet zugreifen und es beliebig weiter verwenden und verbreiten.

Weiterhin solle man nicht zu viele persönlich Informationen wie die Handynummer freigeben, denn man werde sehr schnell zum „gläsernen Menschen“. An die Eltern ging die Empfehlung, sich von den Kindern zeigen zu lassen, was sie von sich im Internet preisgeben. Auch solle bei jüngeren Kindern darauf geachtet werden, dass der PC, den sie benutzen, nicht im Kinderzimmer steht, sondern an einem Ort, an dem ein Elternteil auch präsent ist. Jedoch gebe es keine „Patentlösung für Regeln“, betonte der Referent.

Er informierte über gängige Internetseiten und das Chatten, warnte auch vor den Gefahren. Die Identität des virtuellen Gegenübers sei nicht überprüfbar, Chats auch oft ein Platz für Pädophile.

Man solle deshalb früh anfangen, sich für das Verhalten der Kinder im Internet zu interessieren, sie dabei zunächst begleiten, sie für die Gefahren sensibilisieren und Regeln setzen, um Probleme zu vermeiden. Leo Cresnar nannte ebenfalls einige empfehlenswerte Kinderseiten und legale Programme zum Musik- und Filmedownload.

Bei aller Kritik betonte der Medienpädagoge, das Internet nicht verteufeln zu wollen, es habe auch viele gute Aspekte. Er schloss die Veranstaltung, mit einen letzten Tipp, dem Zitat: „Geben Sie Wurzeln und Flügel.“

Quelle: IVZ-online.de, vom 27.11.08 von JULIA DÄLMLING




Der Roncalli-Tag am 28.Oktober 2008

 

Wer war eigentlich Angelo Giuseppe Roncalli?

Im Gottesdienst wurde eine Power-Point-Präsentation zur Biographie unseres Namenspatron vorgestellt. Die Power-Point-Präsentation kann unter dem nachgeschalteten Link abgerufen werden. Das Redaktionsteam dankt nochmals der Klasse 8c mit ihrem Lehrer Tobias Hoppmann für die Mitgestaltung des Gottesdienstes.

                         Biographie von Angelo Guiseppe Roncalli (Rechtsklick, Ziel speichern unter...) 


Roncalli-Realschule feiert Namenspatron und wird Stifterin der Bürgerstiftung

 

Wer weiß am meisten über Roncalli? Beim „1-, 2- oder 3-Spiel“ bewiesen drei Schülermannschaften, dass sie mit den Fakten über ihren Namenspatron bestens vertraut sind. Foto: Anke Beiing

 3000 Euro für die Bürgerstiftung: Vorsitzender German Rieping (l.) und seine Stellvertreterin Maria-Luise Lahme (r.) freuten sich über den neuen Stifter, die Roncalli-Realschule. Schülervertreter Michelle Hentschel und Patrick Hebbeler überreichten den symbolischen Scheck zusammen mit den SV-Lehrern Brigitte Büring und Michael Sechelmann. Foto: Anke Beiing

Ibbenbüren. Er galt als bescheiden und volksnah, brachte gleichzeitig aber den Mut mit, Grundlegendes zu verändern, und blieb trotz seines Amtes immer fest auf dem Boden. Papst Johannes XXIII., mit bürgerlichem Namen Angelo Giuseppe Roncalli, steht für Humanität, Brüderlichkeit und Frieden unter den Völkern. Sein Humor ist bis heute legendär. Gestern vor 50 Jahren wurde der Namenspatron der Roncalli-Realschule zum Oberhaupt der katholischen Kirche gewählt. Für Schüler und Lehrer ein Grund zu feiern und sich zu erinnern. Zudem trat die Roncalli-Realschule gestern als erste Schule überhaupt dem Kreis der Stifter der Bürgerstiftung Tecklenburger Land für Mitmenschen in Not bei.
„Wenn ihr Roncallis Erbe lebt, ist mir um diese Schule nicht bange“, erklärte Pastor Johannes Lammers während des Festaktes der bischöflichen Realschule. Der ehemalige Pfarrer der Gemeinde St. Mauritius hatte maßgeblichen Anteil daran, dass die Schule 1973 nach Roncalli benannt wurde. Gestern erinnerte er an die Namensfindung.

Ein Wettbewerb habe kein Ergebnis gebracht, erzählte er. Dort seien Namen wie „Heinz-Rühmann-Schule“ vorgeschlagen worden. Gegen den Schauspieler hätte er nichts gehabt, sagte er schmunzelnd. Er sei nur einfach nicht die Leitfigur gewesen, die er sich für die damalige Mädchenrealschule gewünscht hatte. Papst Johannes XXIII. habe sich dagegen als Patron angeboten. Er war schon bei Amtsantritt ein alter Mann und stand trotzdem für Erneuerung und eine moderne Kirche. Diese Spannung zwischen Jung und Alt habe den Ausschlag gegeben. Wegen des Klangs und weil der Gedanke der Ökumene im Mittelpunkt der Schule stehen sollte, sei die Entscheidung für den bürgerlichen Namen des Papstes gefallen.
Ihren Festtag hatten Schüler und Lehrer mit einem Gottesdienst in der Mauritius-Kirche begonnen. Nach einem ausgiebigen Frühstück begann die Feierstunde, die die Schulband unter der Leitung von Konrektor Bernd Isermann und Norbert Fabritius musikalisch gestaltete.
Schulleiter Frank Vosse sprach in seiner Begrüßung über das Vorbild, das Angelo Giuseppe Roncalli für seine Schüler sein könne. „Wir können uns einiges von ihm abschauen“, sagte er. „Von seiner Begeisterung sollten wir uns anstecken lassen. Heute würde man Roncalli wahrscheinlich cool nennen.“
Dass die Roncalli-Schüler ebenso wie ihr Namenspatron in der Lage sind, etwas zu bewegen, haben sie bereits bewiesen. Bei einem Sponsorenlauf um den Aasee Ende Juni erliefen sie insgesamt 3000 Euro. Die überreichten SV-Lehrer und Schülervertreter gestern in Form eines symbolischen Schecks an German Rieping und Maria-Luise Lahme, die Vorsitzenden der Bürgerstiftung Tecklenburger Land. Damit ist die Roncalli-Realschule die erste Schule unter den 160 Stiftern.
„Ihr habt eine Vorbild- und Beispielfunktion übernommen“, lobte German Rieping. Mit dem Geld der Schule liegt das Gesamtkapital der Bürgerstiftung jetzt bei 552 500 Euro. Maria-Luise Lahme erklärte, für welche Zwecke die Stiftung ihre Zinserträge einsetzt. „Oft können wir schon mit kleinen Beträgen sehr helfen“, berichtete sie. Als Beispiel nannte sie unter anderem einen Arbeitslosen, der Geld für eine Autoreparatur bekommen habe, um eine neue Stelle antreten zu können.

Quelle: IVZ-online.de, vom 29.10.2008 von ANKE BEIING

 


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